Dienstag, 10. Februar 2009
Getroffen!
Kurz vor Villa O Higgins habe ich dann auch Clemens und Miriam getroffen( ). Ein gemeinsamer Freund von uns hat uns gegenseitig auf unsere Blogs aufmerksam gemacht. Und jetzt haben wir uns tatsaechlich ca. 15.000km von der Heimat entfernt getroffen und ein wenig geplaudert.
Carreterra Austral Finale - Villa O`Higgins
Nun ist auch das letzte Stueck der Carreterra Austral geschafft und es ist laengst nicht mehr so einsam wie vielleicht noch vor wenigen Jahren. Mittlerweile gibt es hier eine ordentliche touristische Infrastruktur und jede Menge Reiseradler. Ich glaube es gibt im Moment keinen Ort mit eiener hoeeren Dichte an Reiseradlern als auf dieser Strasse. Man trifft taeglich ca. 5-10 andere Radler aus aller Welt.


Es bietet sich eben auch wunderbar an. Eine lange Route, tolle Landschaft und wenig motorisierter Verkehr. (Auf der (kostenlosen) Faehre waren mehr Radler als Autos!


In Caleta Tortel hatte ich dann noch ein ganz besonderes Erlebnis. Es gab Fleisch zu kaufen und zwar direkt vom Pickup eines Bauern. 1 Kilogramm bestes Rindfleisch frisch von der Keule direkt auf die Faust (nix mit beutel und Quittung) fuer ca. 2 Euro. Da musste ich zuschlagen!


Auch sonst war der Ort mal erfrischend anders, mal ausnahmsweise kein Schachbrettmuster und auch keine Strassen, da der Ort erst vor wenigen Jahren einen Strassenanschluss bekommen hat. Im Ort gibt es nur Holzstege, die von einem Haus zum naechsten fuehren.
Der Ort selbst waechst im Moment unheimlich schnell. Bis vor 10 Jahren war dies einer der isoliertesten Orte der Welt, der ausschliesslich zu fuss oder mit dem Flugzeug erreichbar war. Nun tummeln sich hier Touristen (verdammt viele Radler!) aus aller Welt.


Nun folgen die Letzten ca. 150km bis zum Ende der Carreterra Austral in Villa O`Higgins. Das Klima hier ist ganz schoen rau. Mit dem Sommer ist es erstmal vorbei und wann die Faehre ueber den See faehrt ist auch noch nicht ganz klar. Beruhigend ist erstmal, dass es bisher noch keine Verzoegerung von mehr als 2 Tagen gab.

Es bietet sich eben auch wunderbar an. Eine lange Route, tolle Landschaft und wenig motorisierter Verkehr. (Auf der (kostenlosen) Faehre waren mehr Radler als Autos!
In Caleta Tortel hatte ich dann noch ein ganz besonderes Erlebnis. Es gab Fleisch zu kaufen und zwar direkt vom Pickup eines Bauern. 1 Kilogramm bestes Rindfleisch frisch von der Keule direkt auf die Faust (nix mit beutel und Quittung) fuer ca. 2 Euro. Da musste ich zuschlagen!
Auch sonst war der Ort mal erfrischend anders, mal ausnahmsweise kein Schachbrettmuster und auch keine Strassen, da der Ort erst vor wenigen Jahren einen Strassenanschluss bekommen hat. Im Ort gibt es nur Holzstege, die von einem Haus zum naechsten fuehren.
Der Ort selbst waechst im Moment unheimlich schnell. Bis vor 10 Jahren war dies einer der isoliertesten Orte der Welt, der ausschliesslich zu fuss oder mit dem Flugzeug erreichbar war. Nun tummeln sich hier Touristen (verdammt viele Radler!) aus aller Welt.
Nun folgen die Letzten ca. 150km bis zum Ende der Carreterra Austral in Villa O`Higgins. Das Klima hier ist ganz schoen rau. Mit dem Sommer ist es erstmal vorbei und wann die Faehre ueber den See faehrt ist auch noch nicht ganz klar. Beruhigend ist erstmal, dass es bisher noch keine Verzoegerung von mehr als 2 Tagen gab.
Fuer die, die meinen ich sei verrueckt so eine Tour zu machen...
Ich Cochanen habe ich auf dem Campingplatz eine Schweizer Familie getroffen, von denen mir ein Australier erzaehlt hat den ich in Bolivien getroffen habe. (wie klein die Welt doch ist...)
Die drei sind nun schon seit zweieinhalb Jahren unterwegs, von Vancouver nach Ushuaia und dann mal schaun wie es weiter geht...

Chan, mittlerweile 5 Jahre alt, macht diese Reise natuerlich nicht gerade einfacher fuer Rebekka und Florian, aber es funktioniert trotzdem, wenn auch etwas langsamer als die meisten anderen Radler.
Ich hoffe mal das weiterhin alles so gut funktioniert wie bisher und wuensche noch viel Spass bei der Tour.
Die drei sind nun schon seit zweieinhalb Jahren unterwegs, von Vancouver nach Ushuaia und dann mal schaun wie es weiter geht...
Chan, mittlerweile 5 Jahre alt, macht diese Reise natuerlich nicht gerade einfacher fuer Rebekka und Florian, aber es funktioniert trotzdem, wenn auch etwas langsamer als die meisten anderen Radler.
Ich hoffe mal das weiterhin alles so gut funktioniert wie bisher und wuensche noch viel Spass bei der Tour.
Donnerstag, 5. Februar 2009
von Coyhaique nach Cochane
Nach einem Ausruhtag in Coyhaique geht es durch den deutlich trockeneren Mittelteil bis nach Cochane. Der naechste Zwischenstop war in Villa Cerro Castillo, eigentlich nur ein kleines Dorf irgendwo in Patagonien, wenn da nicht ein Fest waere, welches anscheinend bis deutlich ueber die Grenzen der Region bekannt ist. Zu unserem Glueck waren wir genau zur richtigen Zeit vor Ort und haben mal zur Abwechslung einen Tag Patagonische Kultur kennen gelernt. Wir waren unter anderem bei einem Rodeo dabei (so eine Art Viertel Meilen Rennen mit dem Pferd), einem Umzug, welcher die Geschichte der Besiedelung der Region darstellt und bei diversen lokalen Musikgruppen dabei. Die Musik ist allerdings schon sehr Gewoehnungsbeduerftig, da ausschliesslich Gitarre und Akordion zum Einsatz kommen. Jedenfalls war eine ganze Menge los in dem winzigen und wunderschoen gelegenen Dorf!




Dann sind wir doch mal abgewichen von der Carreterra Austral um auf der Suedseite des Lago General Carrera entlang zu fahren. Auf der Faehre war dann erstmal Chaos und die Wellen waren fuer einen See schon ganz ordentlich.


Die teilweise aus dem Fels gesprengte Piste auf der Suedseite des Sees hatte schon recht spektakulaere Ausblicke zu bieten und hat uns konditionell einiges abverlangt.




Der weitere Weg auf der Carreterra Austral bis Cochane war nicht besser. Es geht staendig und sehr steil einige hundert Hoehenmeter hoch und wieder runter. Nach 70km ist man da gut fertig. In Cochane habe ich dann wieder einige andere Radler getroffen, unter anderem eine Schweizer Familie mit einem 5 Jaehrigen Jungen die mit dem Rad von Canada kommen (Bilder folgen) und ein Brasilianer mit einem selbstgebauten Liegerad aus Bambus!!! Und es haelt schon seit ueber 1000km auf Schotterpisten. Respekt!


Ausserdem gibt es hier einen tollen Nationalpark in dem ich insgesamt 6 Stunden unterwegs war und keine Menschenseele getroffen habe.


Morgen geht es weiter auf dem Weg nach Villa O Higgins, dem Suedlichsten Punkt der Carreterra Austral.
Dann sind wir doch mal abgewichen von der Carreterra Austral um auf der Suedseite des Lago General Carrera entlang zu fahren. Auf der Faehre war dann erstmal Chaos und die Wellen waren fuer einen See schon ganz ordentlich.
Die teilweise aus dem Fels gesprengte Piste auf der Suedseite des Sees hatte schon recht spektakulaere Ausblicke zu bieten und hat uns konditionell einiges abverlangt.
Der weitere Weg auf der Carreterra Austral bis Cochane war nicht besser. Es geht staendig und sehr steil einige hundert Hoehenmeter hoch und wieder runter. Nach 70km ist man da gut fertig. In Cochane habe ich dann wieder einige andere Radler getroffen, unter anderem eine Schweizer Familie mit einem 5 Jaehrigen Jungen die mit dem Rad von Canada kommen (Bilder folgen) und ein Brasilianer mit einem selbstgebauten Liegerad aus Bambus!!! Und es haelt schon seit ueber 1000km auf Schotterpisten. Respekt!
Ausserdem gibt es hier einen tollen Nationalpark in dem ich insgesamt 6 Stunden unterwegs war und keine Menschenseele getroffen habe.
Morgen geht es weiter auf dem Weg nach Villa O Higgins, dem Suedlichsten Punkt der Carreterra Austral.
Donnerstag, 29. Januar 2009
Carreterra Austral, von Villa Santa Lucia nach Coyhaique
Kaum sind wir auf der Carreterra Austral gelandet, hat sich das Wetter nun auch passend eingestellt, ca. 10-12 Grad und immer wieder Regen...
Die urspruengliche Strasse mit Dschungelfeeling ist leider nur noch auf wenigen Abschnitten erhalten. Es wird viel gebaut. In wenigen Jahren ist die Strasse wahrscheinlich vollstaendig Asphaltiert. Leider!


Nach ca. 3 Monaten habe ich dann auch die ersten Dresdner auf meiner Reise getroffen, zuerst 3 Motorradfahrer in einem Hostal und dann noch Sven und Doro auf ihrer Tour von Feuerland nach Alaska http://www.auf-radreise.de/


Mit den Bildern habe ich jetzt mal etwas gespart, was zum einen daran liegt, dass man keine Lust hat Bilder zu machen, da die Bilder vom Schmuddelwetter sowieso nicht toll aussehen und zum anderen meine Kamera gestreikt hat (nach noch nichtmal einem Monat gebrauch!) Ich hoffe mal dass das nur ein Ausrutscher war...

Die urspruengliche Strasse mit Dschungelfeeling ist leider nur noch auf wenigen Abschnitten erhalten. Es wird viel gebaut. In wenigen Jahren ist die Strasse wahrscheinlich vollstaendig Asphaltiert. Leider!
Nach ca. 3 Monaten habe ich dann auch die ersten Dresdner auf meiner Reise getroffen, zuerst 3 Motorradfahrer in einem Hostal und dann noch Sven und Doro auf ihrer Tour von Feuerland nach Alaska http://www.auf-radreise.de/
Mit den Bildern habe ich jetzt mal etwas gespart, was zum einen daran liegt, dass man keine Lust hat Bilder zu machen, da die Bilder vom Schmuddelwetter sowieso nicht toll aussehen und zum anderen meine Kamera gestreikt hat (nach noch nichtmal einem Monat gebrauch!) Ich hoffe mal dass das nur ein Ausrutscher war...
von Futalefu zur Carreterra Austral
Von Futalefu sind es dann noch ca. 80 Kilometer bis zur Carreterra Austral. Eigentlich ganz gut zu schafen an einem Tage, wollten wir aber garnicht.


Claire und Simon wussten von bekannten, dass es am Lago Yelcho einen wunderbaren Campingplatz direkt am See gibt. Das war dann gleich so schoen, dass wir dort noch einen Tag laenger geblieben sind. Sommer, Sonne, Strand und Meer und dahinter Schneebedeckte Berge. Super!


Am darauffolgenden Tag hatten wir dann leider Regen und nur noch 10 statt 35 Grad. Aber Karibkfeeling und Carreterra Austral passen ja auch nicht so ganz zusammen...
Claire und Simon wussten von bekannten, dass es am Lago Yelcho einen wunderbaren Campingplatz direkt am See gibt. Das war dann gleich so schoen, dass wir dort noch einen Tag laenger geblieben sind. Sommer, Sonne, Strand und Meer und dahinter Schneebedeckte Berge. Super!
Am darauffolgenden Tag hatten wir dann leider Regen und nur noch 10 statt 35 Grad. Aber Karibkfeeling und Carreterra Austral passen ja auch nicht so ganz zusammen...
Rafting!
Zur Abwechslung und weil eh mal ein Ruhetag faellig war haben wir uns mal eine Raftingtour gegoennt. Futalefu in Chile soll jedenfalls der beste Raftingspot der Suedhalbkugel sein. Und ja, es war klasse! Die Kamera kann man da natuerlich nicht mitnehmen. Vielleicht bekomme ich noch ein paar Bilder zugemailt.

Der Rio Futalefu ist traumhaft schoen und wir wurden auch ganz kraeftig durchgeschuettelt.

Der Rio Futalefu ist traumhaft schoen und wir wurden auch ganz kraeftig durchgeschuettelt.
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